Dinkel Dieser Vorläufer des Weizens, der aus dem südwestlichen Asien kommt, wird heute vor allem in Süddeutschland angebaut und verarbeitet.
Dinkel ist im Gegensatz zum Weichweizen ein Spelzweizen, d.h. das Korn ist fest mit Hülle, der Spelz, verwachsen und es muß entspelzt werden. Das macht die Ernte aufwendiger.
Dinkel ist äußerst nahrhaft und gut verdaulich, hat viel Rohprotein und einen hohen Anteil von Klebereiweiß. So lässt sich Dinkel gut verbacken.
Dinkel ist anspruchslos hinsichtlich des Bodens, gedeiht in bis zu 1500 m Höhe. Er wird vor allem im sog. Ökoanbau bevorzugt. Grünkern, den man gerne als Suppeneinlage, für Bratlinge oder in Vollkornbroten verarbeitet, ist nicht ganz abgereift (milchreif) geernteter Dinkel, der gedörrt und geschält ist.
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